Taubenschutzbekämpfung macht sich erforderlich, weil verwilderte Haustauben in Städten (halbwilde Stadttauben) durch Ihre starke Vermehrung zu einer lästigen Plage geworden sind. Durch Taubenkot kommt es zur Verschmutzung und Zerstörung besonders der historischen, denkmalgeschützten Bausubstanz.
Außerdem sind die Taubenzecken, die insbesondere bei den Stadttauben auftreten, gefährliche Krankheitsüberträger.
Vor allem Kranke, Kinder und ältere Personen laufen ständig Gefahr, sich durch Krankheitskeime im Taubenkot zu infizieren. Dieser enthält häufig Salmonellen, die beim Menschen zu schwerwiegenden Magen-Darm-Erkrankungen führen können. Auch Tuberkolose-Bakterien sind vielerorts in Taubenpopulationen zu finden.
Im Gefieder und vor allem an den Nistplätzen der Tauben tummeln sich oft Heerscharen von Parasiten. Neben Federlingen, Taubenzecken und Vogelmilben können Bettwanzen, Mottenlarven, Brot- und Speckkäfer, Moderkäfer und Staubläuse aus dem Umfeld in unsere Wohnungen einwandern.
